Gewaltmeldung

Übergriffe, Beleidigungen und Bedrohungen im Dienst sind leider keine Einzelfälle mehr. Viele von uns erleben täglich, wie sich der Umgangston verschärft und Situationen eskalieren – sei es im Eingangsbereich, auf den Fluren oder im direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern.

Der Justizwachtmeisterdienst steht dabei an vorderster Front. Umso unverständlicher ist es, dass es bislang keine zentrale Erfassung solcher Vorfälle speziell für unseren Dienst gibt. Während andere Bereiche wie Polizei oder Rettungsdienste auf belastbare Zahlen zurückgreifen können, fehlen diese für uns – und genau das schwächt unsere Position.

Das muss sich ändern.

Der Bundesverband der Justizwachtmeister sammelt daher ab sofort entsprechende Daten, um endlich eine klare Grundlage für Forderungen nach mehr Schutz, besseren Rahmenbedingungen und politischer Aufmerksamkeit zu schaffen.

Unsere dringende Bitte an euch:

Meldet jeden Vorfall – ohne Ausnahme.
Egal ob Beleidigung, Bedrohung oder körperlicher Übergriff.

Auch vermeintlich „kleine“ Situationen sind entscheidend. Denn erst die Gesamtheit aller Meldungen zeigt, wie groß das Problem wirklich ist.

Wichtig:

Das Ausfüllen ist unkompliziert

Eine Meldung ist auch anonym möglich

Nur was erfasst wird, wird wahrgenommen.

Nur was sichtbar ist, kann verändert werden.

Deshalb gilt klar:

Nichts hinnehmen.
Nichts kleinreden.
Nichts als „Teil des Jobs“ akzeptieren.

Jede einzelne Meldung stärkt unsere gemeinsame Position und ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit im Dienst.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Realität gesehen und ernst genommen wird.

Zum Erfassungsbogen:
https://www.bundesverband-justizwachtmeister.de/uebergriffe-im-justizwachtmeisterdienst/