Justiz in Bewegung

Landesverband des Justizwachtmeisterdienstes

Bremen/Bremerhaven e.V.

Wir vertreten die Interessen der Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister im Land Bremen und Bremerhaven – engagiert, geschlossen und mit klarer Stimme.

Als Bindeglied zwischen Praxis und Entscheidungsträgern setzen wir uns für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Sicherheit im Dienst und eine starke Position unseres Berufsbildes ein.


Sicherheit beginnt am Eingang

Die Einlasskontrolle ist ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit im Justizdienst. Sie dient nicht dazu, Menschen zu kontrollieren oder zu verärgern – sondern dem Schutz aller.

Jede Bürgerin und jeder Bürger durchläuft diese Kontrolle gleichermaßen. So stellen wir sicher, dass gefährliche Gegenstände gar nicht erst in das Gebäude gelangen und ein sicherer Ablauf für Besucherinnen und Besucher, Mitarbeitende sowie alle Beteiligten gewährleistet ist.


Keine Sicherheit ohne Training

Die Aus- und Fortbildung ist ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit im Justizdienst. Sie dient nicht dazu, Stärke zu demonstrieren – sondern dazu, in jeder Situation besonnen, sicher und verantwortungsvoll handeln zu können.

Im Training bereiten wir uns gezielt auf unterschiedlichste Einsatzlagen vor. So stellen wir sicher, dass wir auch in herausfordernden Momenten professionell reagieren, deeskalierend wirken und die Sicherheit im Justizgebäude jederzeit gewährleisten können.


Sicherheit durch Präsenz und konsequentes Handeln

Gerade in der Rechtsantragsstelle (RAST) kommt es nahezu täglich zu emotional belastenden oder angespannten Situationen. Bürgerinnen und Bürger befinden sich dort häufig in schwierigen persönlichen, finanziellen oder familiären Lebenslagen. Entsprechend emotional können Gespräche und Auseinandersetzungen verlaufen.

Unsere Aufgabe als Justizwachtmeisterdienst besteht darin, in solchen Situationen Ruhe, Ordnung und Sicherheit innerhalb der Justizgebäude zu gewährleisten. Durch Präsenz, Kommunikation und konsequentes Handeln tragen wir dazu bei, Konflikte frühzeitig zu deeskalieren und Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher zu schützen.

Wenn Situationen trotz Deeskalationsversuchen eskalieren oder eine Gefahr für andere Personen beziehungsweise den Dienstbetrieb entsteht, kann es erforderlich sein, Maßnahmen der einfachen körperlichen Gewalt anzuwenden, um die Sicherheit und Ordnung wiederherzustellen.

Auch in herausfordernden Situationen steht für uns stets ein respektvoller und professioneller Umgang im Vordergrund.


Besuch auf vier Pfoten im Amtsgericht Bremen

Wenn der Gerichtssaal einmal einen ganz besonderen Gast bekommt, bleibt das nicht unbemerkt.

Mit „Günni“ durfte das Amtsgericht Bremen einen beeindruckenden vierbeinigen Kollegen begrüßen:
ein fast drei Jahre alter Malinois und ausgebildeter Rauschgiftspürhund der JVA Bremen.

Gemeinsam mit seinem Hundeführer absolvierte er seine Ausbildung bei der Polizei Bremen – professionell, diszipliniert und mit beeindruckender Konzentration. Bei seinem Besuch zeigte Günni eindrucksvoll, wie viel Ruhe, Kontrolle und Präsenz in einem speziell ausgebildeten Diensthund steckt.

Doch trotz aller Professionalität sorgte er gleichzeitig für viele positive Momente und begeisterte Blicke im Kollegium. Genau solche Begegnungen zeigen, wie vielfältig die Arbeit rund um Sicherheit und Justiz sein kann.

Wir bedanken uns herzlich bei seinem Hundeführer und allen Beteiligten für den spannenden Einblick in diese besondere Arbeit.

Das dazugehörige Video gibt euch nun einen kleinen Einblick in den Besuch von Günni im Amtsgericht Bremen.


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